Sturmschaden

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Stụrm·scha·den

 der <Sturmschadens, Sturmschäden> Schaden an einem Gebäude o.Ä., der durch einen Sturm1 verursacht wurde

Scha•den

der; -s, Schä•den
1. die negativen Folgen eines Vorgangs, bei dem etwas zerstört od. kaputt gemacht wird <ein beträchtlicher, empfindlicher, geringfügiger Schaden; kein nennenswerter Schaden; ein materieller, finanzieller Schaden; einen Schaden verursachen, feststellen; jemandem (einen) Schaden zufügen; einen Schaden verhüten; (einen) Schaden erleiden, davontragen; einen Schaden wiedergutmachen, beheben, ausbessern; für einen Schaden aufkommen, haften (müssen); ein Schaden in Höhe von …; der Schaden beläuft sich auf …>: Das Feuer richtete einen Schaden in Höhe von einer Million Euro an; Die Schäden, die durch den Sturm entstanden, wurden von der Versicherung nicht in voller Höhe gedeckt
|| K-: Schadenshöhe
|| -K: Autoschaden, Karosserieschaden, Maschinenschaden, Motorschaden, Personenschaden, Reifenschaden, Sachschaden; Blitzschaden, Bombenschaden, Feuerschaden, Hagelschaden, Hochwasserschaden, Manöverschaden, Sturmschaden, Waldschaden, Wasserschaden
2. die Folge besonders eines Unfalls (z. B. in Form einer Verletzung od. Störung der Körperfunktionen) <organische, innere, bleibende, dauernde Schäden; einen Schaden davontragen; sich einen Schaden zuziehen>: von einem Unfall bleibende Schäden davontragen
|| -K: Bandscheibenschaden, Gehörschaden, Leberschaden; Haltungsschaden, Körperschaden
3. ≈ Nachteil ↔ Vorteil <jemandem erwächst aus etwas kein Schaden; etwas ist (für jemanden) kein Schaden>: Ein paar Kilo mehr wären für dich kein Schaden
4. etwas leidet/nimmt (Adj +) Schaden geschr; etwas wird zerstört od. beschädigt: Unsere Umwelt nimmt großen Schaden durch die starke Verschmutzung der Luft
5. jemand nimmt an etwas (Dat) Schaden geschr; jemand wird in einer bestimmten Hinsicht beeinträchtigt <an seiner Gesundheit Schaden nehmen>
6. zu Schaden kommen verletzt werden: Die Autos wurden stark beschädigt, aber Personen kamen nicht zu Schaden
|| ID etwas ist jemandes eigener Schaden gespr; etwas ist schlecht für jemanden (aber es ist auch seine eigene Schuld): Es ist sein eigener Schaden, wenn er unserem Rat nicht folgt; meist Es soll dein Schaden nicht sein du wirst dafür belohnt werden; Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen verwendet, um eine Situation zu kommentieren, in der sich jemand durch Pech od. ein Missgeschick lächerlich gemacht hat; Durch Schaden wird man klug man kann aus Fehlern lernen
|| ► beschädigen, entschädigen

Stụrm

der; -(e)s, Stür•me
1. ein sehr starker Wind <ein Sturm kommt auf, bricht los, wütet, flaut ab, legt sich; in einen Sturm geraten>: Der heftige Sturm hat zahlreiche Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt
|| K-: Sturmbö, Sturmglocke, Sturmnacht, Sturmschaden, Sturmsignal, Sturmtief, Sturmwarnung
|| -K: Sandsturm, Schneesturm
2. ein Sturm + Gen; eine starke und oft unkontrollierte Reaktion <ein Sturm der Begeisterung, der Entrüstung>: Die Entscheidung der Regierung löste einen Sturm der Entrüstung aus
|| -K: Beifallssturm, Proteststurm
3. der Sturm (auf etwas (Akk)) Mil; ein schneller Angriff, mit dem man den Gegner überraschen will: Die Truppen nahmen/eroberten die Stadt im Sturm
|| K-: Sturmangriff, Sturmgepäck, Sturmleiter
4. nur Sg; Sport; die Spieler einer Mannschaft, die angreifen sollen <im Sturm spielen>
5. Sturm und Drang Lit; eine Richtung der deutschen Literatur (in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts), die besonders im Drama starke Gefühle und den Wunsch nach Freiheit ausdrückte: Die frühen Dramen von Schiller werden zum Sturm und Drang gerechnet
|| ID ein Sturm im Wasserglas große Aufregung wegen einer unwichtigen Sache; Sturm läuten/klingeln ungeduldig mehrere Male kurz hintereinander an jemandes Tür klingeln; gegen etwas Sturm laufen heftig gegen etwas protestieren, das jemand plant