sittenlos

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sịt·ten·los

Adj. sịt·ten·los
sittenlos ohne Sitten 2

Sịt•te

die; -, -n
1. meist Pl; die Verhaltensweisen, die eine bestimmte Gesellschaft traditionell angenommen hat ≈ Bräuche, Gepflogenheiten <die Sitten und Gebräuche eines Volkes; irgendwo herrschen wilde, raue, strenge Sitten>: Andere Länder, andere Sitten (Sprichwort); Bei uns gibt es die Sitte, ein Fest zu feiern, wenn das Dach eines Hauses fertig geworden ist
|| K-: Sittengeschichte
|| -K: Landessitte, Volkssitte
2. meist Sg; die Normen, die in einer Gesellschaft bestimmen, was gut und richtig ist ≈ Moral <die gute Sitte; gegen Sitte und Anstand verstoßen; gegen die Sitten verstoßen>: In vielen mohammedanischen Ländern verlangt die Sitte, dass Frauen einen Schleier tragen
|| K-: Sittenkodex, Sittenlehre, Sittenverfall
3. Adj + Sitten die Art, wie sich jemand vor anderen verhält ≈ Adj. + Benehmen <eigenartige, sonderbare, komische Sitten haben; ein Mensch mit guten, schlechten Sitten; etwas ist gegen die guten Sitten (= ist unmoralisch)>
4. etwas ist Sitte etwas ist üblich: Bei uns ist es Sitte, dass man ein Geschenk mitbringt, wenn man irgendwo zu Gast ist; In unserer Familie ist es Sitte, nach dem Essen einen Kaffee zu trinken
5. Kurzw ↑ Sittenpolizei
|| ID Das sind ja ganz neue Sitten! gespr; verwendet, um seine Überraschung über etwas Neues auszudrücken (das man nicht gut findet)
|| zu
2. sịt•ten•los Adj; Sịt•ten•lo•sig•keit die; nur Sg
Thesaurus

sittenlos:

unsittlich
Übersetzungen