Schulterpolster

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Schụl·ter·pols·ter

 <Schulterpolsters, Schulterpolster> das Schulterpolster SUBST ein kleines Stoffkissen, das man auf Höhe der Schultern in Mäntel, Jacken oder Blusen einnäht, damit die Schultern breiter aussehen

Pọls•ter

das, (CH) (A) der; -s, -
1. ein kleiner, weicher Gegenstand, auf dem man bequem sitzen od. liegen kann ≈ Kissen <sich ein Polster unter den Kopf legen>
|| K-: Polsterbank, Polstermöbel, Polstersessel
|| -K: Lederpolster, Plüschpolster, Rückenpolster, Sitzpolster
2. ein kleines Kissen, mit dem man (in der Kleidung) besonders die Schultern betont
|| -K: Schulterpolster
3. gespr; das Geld, das man zu seiner Sicherheit gespart hat ≈ Reserve <ein dickes, finanzielles Polster>

Schụl•ter

die; -, -n
1. einer der beiden Teile des Körpers neben dem Hals, mit denen die Arme verbunden sind <breite, schmale, hängende Schultern; die linke/rechte Schulter; die Schultern anspannen, verkrampfen, hochziehen, hängen lassen; den Kopf an jemandes Schulter legen; jemandem die Hand auf die Schulter legen; den Arm um jemandes Schulter legen; jemandem auf die Schulter klopfen>: Sie schaute ihm über die Schulter und fragte: „Was liest du denn da?“
|| ↑ Abb. unter Mensch
|| K-: Schultergelenk, Schulterhöhe; schulterhoch
2. der Teil eines Kleidungsstückes, der die Schulter (1) bedeckt <eine gefütterte, wattierte Schulter>
|| K-: Schulterpolster, Schulterstück, Schulterteil
3. Schulter an Schulter sehr dicht nebeneinander, gemeinsam: Sie standen/kämpften Schulter an Schulter
4. mit den Schultern zucken die Schultern kurz hochziehen, um auszudrücken, dass man etwas nicht weiß od. dass einem etwas egal ist
|| ID etwas lastet/liegt auf jemandes Schultern etwas ist eine schwere Verantwortung, die jemand tragen muss <die Entscheidung, die Verantwortung>; etwas auf die leichte Schulter nehmen gespr; etwas nicht ernst genug nehmen; jemandem die kalte Schulter zeigen gespr; unfreundlich zu jemandem sein und ihn nicht beachten