Rollenkonflikt

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Rọl·len·kon·flikt

 <Rollenkonflikts, Rollenkonflikte> der Rollenkonflikt SUBST soziol.: psych.: das Problem, dass zwischen verschiedenen Rollen 5, die jmd. erfüllen soll, Widersprüche bestehen, oder dass jmd. für eine bestimmte Rolle nicht wirklich geeignet ist und darunter leidet
PONS Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache, © PONS GmbH, Stuttgart, Germany 2015.

Rọl•le

2 die; -, -n
1. die Gestalt (mit Dialogen und Gesten), die ein Schauspieler in einem Theaterstück, Film o. Ä. spielt <eine wichtige, unbedeutende, kleine Rolle; seine Rolle lernen, gut/schlecht spielen; eine Rolle (mit jemandem) besetzen; ein Stück mit verteilten Rollen lesen>: Er hat die Rolle des Hamlet sehr gut gespielt; Sie hat in dem Film eine Rolle als Diebin
|| K-: Rollenbesetzung, Rollenverteilung
|| -K: Charakterrolle, Doppelrolle, Filmrolle, Hauptrolle, Nebenrolle, Sprechrolle, Titelrolle
2. die Aufgaben, die jemand/etwas bei einer Tätigkeit od. im Leben hat: Er war der Rolle des Vaters noch nicht gewachsen; Sie fühlte sich in ihrer Rolle als Lehrerin nicht wohl; Er tauschte mit seiner Frau die Rollen und versorgte den Haushalt
|| K-: Rollenkonflikt, Rollentausch, Rollenverhalten, Rollenverteilung
|| -K: Beschützerrolle, Führungsrolle, Heldenrolle, Mutterrolle, Vaterrolle
|| ID etwas spielt (k)eine Rolle etwas ist in einer Situation, für einen Zweck, für jemanden (nicht) wichtig, hat (k)eine Bedeutung: Er ist zwar alt, aber für mich spielt das keine Rolle - Hauptsache, er kann was; Für diese Aufgaben spielt es eine große Rolle, ob er Mut hat oder nicht; meist jemand spielt bei etwas eine <große, wichtige, entscheidende> Rolle jemand ist bei etwas sehr wichtig; aus der Rolle fallen sich nicht so benehmen, wie es erwartet wird
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