Rollenkonflikt

Rọl·len·kon·flikt

 <Rollenkonflikts, Rollenkonflikte> der Rollenkonflikt SUBST soziol.: psych.: das Problem, dass zwischen verschiedenen Rollen 5, die jmd. erfüllen soll, Widersprüche bestehen, oder dass jmd. für eine bestimmte Rolle nicht wirklich geeignet ist und darunter leidet

Rọl•le

2 die; -, -n
1. die Gestalt (mit Dialogen und Gesten), die ein Schauspieler in einem Theaterstück, Film o. Ä. spielt <eine wichtige, unbedeutende, kleine Rolle; seine Rolle lernen, gut/schlecht spielen; eine Rolle (mit jemandem) besetzen; ein Stück mit verteilten Rollen lesen>: Er hat die Rolle des Hamlet sehr gut gespielt; Sie hat in dem Film eine Rolle als Diebin
|| K-: Rollenbesetzung, Rollenverteilung
|| -K: Charakterrolle, Doppelrolle, Filmrolle, Hauptrolle, Nebenrolle, Sprechrolle, Titelrolle
2. die Aufgaben, die jemand/etwas bei einer Tätigkeit od. im Leben hat: Er war der Rolle des Vaters noch nicht gewachsen; Sie fühlte sich in ihrer Rolle als Lehrerin nicht wohl; Er tauschte mit seiner Frau die Rollen und versorgte den Haushalt
|| K-: Rollenkonflikt, Rollentausch, Rollenverhalten, Rollenverteilung
|| -K: Beschützerrolle, Führungsrolle, Heldenrolle, Mutterrolle, Vaterrolle
|| ID etwas spielt (k)eine Rolle etwas ist in einer Situation, für einen Zweck, für jemanden (nicht) wichtig, hat (k)eine Bedeutung: Er ist zwar alt, aber für mich spielt das keine Rolle - Hauptsache, er kann was; Für diese Aufgaben spielt es eine große Rolle, ob er Mut hat oder nicht; meist jemand spielt bei etwas eine <große, wichtige, entscheidende> Rolle jemand ist bei etwas sehr wichtig; aus der Rolle fallen sich nicht so benehmen, wie es erwartet wird