Sozialpädagogik

So·zi·al·pä·d·a·go·gik

 die Sozialpädagogik SUBST der Bereich der Pädagogik, der sich mit der Erziehung und Betreuung von (gefährdeten) Kindern und Jugendlichen außerhalb der Familie und der Schule befasst
Sozialpädagoge, Sozialpädagogin, sozialpädagogisch

so•zi•al

Adj
1. nur attr, nicht adv; in Bezug auf die Art und Weise, in der die Menschen in der Gesellschaft zusammenleben ≈ gesellschaftlich <die Ordnung, der Fortschritt, die Verhältnisse, die Entwicklung; soziale Fragen diskutieren; Konflikte, Spannungen>
|| K-: Sozialgeschichte, Sozialpädagogik, Sozialpsychologie
2. nur attr oder adv; in Bezug auf die Tatsache, dass Menschen zu verschiedenen Gruppen, Klassen od. Schichten gehören <Unterschiede, Schichten; das Gefälle; Gerechtigkeit; sozial aufsteigen, absteigen, sinken>: Dieses Steuersystem fördert die sozialen Gegensätze: Die Armen werden ärmer, die Reichen reicher
|| K-: Sozialprestige
3. nur attr oder adv; in Bezug auf die finanzielle Situation der Menschen <das Elend, die Sicherheit>
4. <die Errungenschaften, die Einrichtungen, die Leistungen> so, dass sie dem Wohl der Gesellschaft, besonders der armen und schwachen Menschen dienen: einen sozialen Beruf haben; sozial denken, handeln, empfinden; sozial eingestellt sein
|| K-: Sozialpolitik

Pä•da•go•gik

die; -; nur Sg; die Wissenschaft, die sich mit dem Unterrichten und Erziehen beschäftigt
|| -K: Schulpädagogik, Sozialpädagogik
|| hierzu pä•da•go•gisch Adj