Maueröffnung

Mau·er·öff·nung

 die Maueröffnung SUBST kein Plur. gesch.: Mauerfall

Mau•er

die; -, -n
1. etwas aus Steinen od. Beton, das ein Gebiet begrenzt <eine hohe, niedrige Mauer; eine Mauer bauen, errichten, einreißen, niederreißen>: Er hat sich um sein Grundstück eine zwei Meter hohe Mauer ziehen lassen
|| K-: Mauerloch, Mauernische
|| -K: Gartenmauer, Hausmauer; Betonmauer, Steinmauer, Ziegelmauer
2. eine Mauer (1) als Teil eines Hauses o. Ä. ≈ Wand (1) <dicke Mauern>: Unsere Altbauwohnung hat solide Mauern - da hören wir von unseren Nachbarn nichts
|| NB: Von außen spricht man meist von Mauern: ein Fahrrad an die Mauer lehnen; von innen spricht man meist von Wänden: ein Bild an die Wand hängen
3. die/eine Mauer +Gen /von + Dat feindliche od. negative Gefühle mehrerer Menschen: gegen eine Mauer von Hass anrennen; die Mauer des Misstrauens, des Schweigens, der Angst durchbrechen
4. Sport; (beim Fußball od. Handball) mehrere Spieler, die sich bei einem Freistoß/Freiwurf zwischen das eigene Tor und den gegnerischen Spieler stellen <eine Mauer bilden>
5. die (Berliner) Mauer eine Mauer (1), die von 1961 bis 1989 den östlichen Teil Berlins vom westlichen trennte
|| K-: Mauerbau, Maueröffnung

Ọ̈ff•nung

die; -, -en
1. eine Stelle, an der etwas offen (1) ist od. die in das Innere von etwas führt ≈ Loch: Durch eine kleine Öffnung in der Wand fällt Licht in den Keller; Er kroch durch eine kleine Öffnung im Zaun in den Garten
|| -K: Fensteröffnung, Maueröffnung, Türöffnung; Afteröffnung, Mundöffnung, Körperöffnung
2. nur Sg; der Vorgang, bei dem etwas (besonders offiziell) geöffnet wird od. sich öffnet: die Öffnung der Universitäten für die Arbeiterklasse; Seit der Öffnung der Grenzen sind Reisen ins Ausland wieder möglich