Hunderasse

Hụn·de·ras·se

 die <Hunderasse, Hunderassen> ein bestimmter Hundetyp Dackel, Schäferhunde, Pudel und Boxer gehören zu den beliebtesten Hunderassen.

Hụnd

der; -(e)s, -e
1. ein Tier, das dem Menschen bei der Jagd hilft, sein Haus bewacht und besonders als Haustier gehalten wird <ein struppiger, reinrassiger, herrenloser, streunender, treuer, bissiger Hund; ein Hund bellt, jault, knurrt, winselt, japst, hechelt, beißt, wedelt mit dem Schwanz, hebt sein Bein (an einem Zaun, an einer Mauer); einen Hund halten, an die Leine nehmen, an die Kette legen, in einen Zwinger sperren, ausführen, dressieren, (zur Jagd) abrichten>: Ein männlicher Hund heißt Rüde, ein weiblicher heißt Hündin und ein junger Welpe; Manche Hunde werden abgerichtet, um Blinde zu führen
|| K-: Hundebesitzer, Hundefutter, Hundegebell, Hundehaare, Hundehalter, Hundehütte, Hundekot, Hundeleine, Hunderasse, Hunderennen, Hundeschnauze, Hundezucht, Hundezüchter, Hundezwinger
|| -K: Blindenhund, Haushund, Hirtenhund, Hofhund, Hüttenhund, Jagdhund, Polizeihund, Schlittenhund, Wachhund
|| zu Hundeleine ↑ Abb. unter Schnur
2. ein scharfer Hund ein Hund (1), der so dressiert ist, dass er jemanden auf Befehl angreift
3. ein scharfer Hund gespr; ein strenger od. aggressiver Mensch
4. vulg; meist als Schimpfwort für einen Menschen verwendet <ein dummer, fauler, feiger, gemeiner Hund>: So ein blöder Hund!; Du Hund! (= Schuft)
5. ein armer Hund gespr; verwendet, um jemanden zu bezeichnen, den man bedauert: Du bist wirklich ein armer Hund!
6. ein dicker Hund gespr; ein grober Fehler
7. ein dicker Hund gespr; eine Tat, über die man erstaunt ist und die man für sehr frech hält
|| ID meist Die sind wie Hund und Katze gespr; sie vertragen sich nicht; jemand ist bekannt wie ein bunter/scheckiger Hund gespr; jemand ist sehr bekannt; meist Damit kann man/kannst du keinen Hund hinter dem Ofen (her)vorlocken gespr; das ist völlig uninteressant, unattraktiv; wie ein geprügelter Hund gespr; voller Scham ≈ niedergeschlagen; wie ein Hund leben gespr; in armen und schlechten Verhältnissen leben; jemanden wie einen Hund behandeln gespr; jemanden schlecht (u. verächtlich) behandeln; jemand/etwas geht vor die Hunde gespr; jemand/etwas wird ruiniert, zerstört ≈ jemand/etwas geht zu Grunde <jemandes Gesundheit, ein Mensch, die Moral>; Da liegt der Hund begraben! gespr; das ist der Kern des Problems, die Ursache; Hunde, die bellen, beißen nicht wer sehr laut und aggressiv droht, macht seine Drohungen meist nicht wahr (weil er feige, harmlos ist); schlafende Hunde wecken jemanden auf etwas aufmerksam machen und dabei das Risiko eingehen, sich selbst zu schaden: Wenn wir nicht um Erlaubnis fragen, kann er es uns nicht verbieten. Man soll keine schlafenden Hunde wecken!; Viele Hunde sind des Hasen Tod gespr; gegen viele Gegner hat einer allein keine Chance

Rạs•se

die; -, -n
1. eine der großen Gruppen, in die man die Menschen einteilt und die sich besonders durch die Hautfarbe unterscheiden <die schwarze, gelbe, weiße, rote Rasse>
|| K-: Rassenhass, Rassenhetze, Rassenideologie, Rassenintegration, Rassenkonflikt, Rassenmerkmal, Rassenunterschied, Rassenwahn
|| -K: Menschenrasse
2. eine Gruppe von Tieren, die sich durch bestimmte Merkmale von anderen Tieren (derselben Art) unterscheiden <eine neue Rasse (von Kühen, Hunden usw) züchten; zwei Rassen (miteinander) kreuzen>
|| -K: Hühnerrasse, Hunderasse, Pferderasse, Tierrasse
3. gespr; eine Gruppe von Menschen, deren Verhalten man seltsam und fremd findet <eine seltsame, merkwürdige Rasse>
4. die menschliche Rasse alle Menschen (im Gegensatz zu den Tieren) ≈ Menschheit
5. Rasse haben gespr ≈ rassig sein