Wollfaden

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Fa•den

der; -s, Fä•den
1. ein Stück Garn od. Schnur (meist aus Baumwolle od. Wolle), das z. B. zum Nähen verwendet wird <einen Faden einfädeln/auf die Nadel fädeln, verknoten, vernähen, abschneiden; ein Faden reißt>
|| ↑ Abb. unter Schnur
|| K-: Fadenende
|| -K: Nähfaden; Baumwollfaden, Perlonfaden, Seidenfaden, Wollfaden, Zwirnsfaden
2. etwas, das wie ein Faden (1) aussieht: Aus dem Mund des Verunglückten floss ein dünner Faden Blut
|| -K: Nervenfaden; Spinnwebfaden
|| ID der rote Faden ein (Grund)Gedanke, ein Motiv, die z. B. in einem Buch od. einem Film immer wiederkehren und die Abschnitte verbinden; den Faden verlieren beim Sprechen plötzlich nicht mehr wissen, was man eigentlich sagen wollte, und stocken; etwas hängt an einem (dünnen, seidenen) Faden etwas ist stark in seiner Existenz gefährdet, bedroht: Sein Leben hing nur noch an einem seidenen Faden; die Fäden (fest) in der Hand haben/halten entscheidenden Einfluss auf etwas haben, Entscheidungen allein treffen und alles streng kontrollieren
|| zu
2. fa•den•för•mig Adj; nicht adv

Wọl•le

die; -, -n
1. nur Sg; die geschnittenen dicken Haare meist des Schafes <Wolle spinnen>
|| -K: Schafwolle, Schurwolle
2. die langen Fäden aus Wolle (1), die man beim Stricken, Weben o. Ä. verwendet <ein Knäuel Wolle>: einen Pullover aus Wolle stricken
|| K-: Wollfaden, Wollrest
|| -K: Strickwolle, Stopfwolle
3. ein Gewebe, das aus Wolle (2) hergestellt wurde <reine Wolle, aus 50% Wolle>
|| K-: Wolldecke, Wollmantel, Wolljacke, Wollstoff, Wollwaren
4. gespr; sehr dichte Haare
|| ID sich mit jemandem in die Wolle kriegen gespr; mit jemandem streiten
|| zu
3. wọl•len Adj
Übersetzungen

Wollfaden

filo di lana