Vogelzug

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Vo·gel·zug

 <Vogelzugs (Vogelzuges), Vogelzüge> der Vogelzug SUBST der Vorgang, dass manche Vögel in bestimmten Jahreszeiten wegfliegen (z. B. in eine wärmere Region) bzw. in ihre angestammte Region zurückkehren

Vo•gel

[f-] der; -s, Vö•gel
1. ein Tier mit Federn, Flügeln und einem Schnabel, das Eier legt und meist fliegen kann <der Vogel fliegt, flattert, schlägt mit den Flügeln, singt, zwitschert, nistet, brütet, mausert sich, wird flügge>
|| K-: Vogelart, Vogelei, Vogelfänger, Vogelflug, Vogelfutter, Vogelgesang, Vogelgezwitscher, Vogelkäfig, Vogelkunde, Vogelmist, Vogelnest, Vogelruf, Vogelschar, Vogelschutzgebiet, Vogelschwarm, Vogelschwinge, Vogelstimme, Vogelzüchter, Vogelzug
|| -K: Greifvogel, Singvogel, Zugvogel
2. meist ein lustiger/komischer/seltsamer/schräger Vogel gespr, meist hum; jemand, der lustig/komisch/seltsam/nicht sehr vertrauenswürdig ist
|| ID (jemandem) den/einen Vogel zeigen mit dem Zeigefinger an die Stirn tippen, um einem anderen zu zeigen, dass man ihn für dumm, verrückt hält; meist Er/Sie hat einen Vogel gespr pej; er/sie hat seltsame, verrückte Ideen; (mit etwas) den Vogel abschießen gespr; mit einem Vorschlag od. einer Idee (meist auf negative Weise) die Vorschläge od. Ideen der anderen übertreffen

Zug

2 der; -(e)s, Zü•ge
1. die Wirkung einer Kraft, die etwas in eine Richtung zieht (1) ↔ Druck: der Zug der Schwerkraft
2. die Bewegung einer Figur an einen anderen Platz bei einem Brettspiel, wie z. B. Schach <ein kluger, geschickter, guter Zug; den nächsten Zug tun/machen>: jemanden in fünf Zügen besiegen
3. nur Sg; die Bewegung (besonders von Vögeln od. Wolken) über eine weite Entfernung hinweg: der Zug der Vögel in den Süden
|| -K: Vogelzug
4. eine lange Reihe besonders von Menschen, die miteinander in dieselbe Richtung gehen <sich (Pl) zum Zug formieren, ordnen; im Zug mitmarschieren>: Immer mehr Menschen schlossen sich dem Zug von Flüchtlingen an
|| -K: Brautzug, Demonstrationszug, Fackelzug, Fastnachtszug, Festzug, Flüchtlingszug, Hochzeitszug, Karnevalszug, Krönungszug, Leichenzug, Maskenzug, Trauerzug
5. ein großer Schluck: einen kräftigen Zug aus der Flasche tun; Er leerte das Glas in wenigen Zügen
6. das Einatmen von Tabakrauch <einen Zug an einer Zigarette, Zigarre, Pfeife tun, machen>
|| -K: Lungenzug
7. nur Sg; eine Strömung von meist kühler Luft, die man als unangenehm empfindet ≈ Zugluft <im Zug sitzen; empfindlich gegen Zug sein>
8. nur Sg; die Strömung der Luft in einem Ofen <der Ofen o. Ä. hat einen guten, einen schlechten, keinen Zug>
9. meist Pl; die charakteristische Form der Linien beim Schreiben od. Zeichnen <etwas in/mit schönen, klaren, feinen, groben, kräftigen Zügen schreiben, zeichnen>
|| -K: Namenszug, Schriftzug
10. der (typische) Gesichtsausdruck, die charakteristischen Eigenschaften von jemandes Gesicht <grobe, feine, brutale Züge>: einen verbitterten Zug um den Mund haben
|| -K: Gesichtszug
11. ein (typisches) Merkmal im Charakter einer Person, einer Stadt, einer Landschaft: Dieses Stadtviertel trägt noch dörfliche Züge
|| -K: Charakterzug, Wesenszug
12. die Bewegung mit den Armen beim Schwimmen: ein paar Züge schwimmen
|| ID im Zuge + Gen geschr; im Zusammenhang mit etwas od. als Folge von etwas: Im Zuge der Ermittlungen wurden Bestechung und Betrug festgestellt; in 'einem Zug ohne Pause od. Unterbrechung: ein Buch in einem Zug lesen; in großen/groben Zügen <berichten, erzählen> nur das Wichtigste, ohne Einzelheiten berichten, erzählen; am Zug sein handeln müssen; zum Zug kommen die Möglichkeit haben, jetzt zu handeln; Zug um Zug eines nach dem anderen (ohne Unterbrechung); einen guten Zug (am Leib) haben gespr; viel auf einmal (u. schnell) trinken (können); etwas in vollen Zügen genießen etwas sehr genießen; in den letzten Zügen liegen gespr; nicht mehr viel Kraft, Macht, Geld usw haben