Vertrauensbruch

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Ver·trau·ens·bruch

 <Vertrauensbruchs (Vertrauensbruches), Vertrauensbrüche> der Vertrauensbruch SUBST ein Missbrauch des Vertrauens Nachdem er die private Post seiner Frau geöffnet hatte, machte sie ihm den Vorwurf des Vertrauensbruchs.

Ver•trau•en

das; -s; nur Sg
1. das Vertrauen (zu jemandem/in jemanden) der feste Glaube daran, dass jemand zuverlässig ist, dass er einen nicht belügt o. Ä. <blindes, grenzenloses, unerschütterliches Vertrauen haben; jemandem Vertrauen einflößen; Vertrauen (bei jemandem) erwecken; jemandem sein Vertrauen schenken; jemandes Vertrauen gewinnen, besitzen, genießen, rechtfertigen, enttäuschen, missbrauchen; jemandem das/sein Vertrauen entziehen; im Vertrauen auf jemanden/etwas; sein Vertrauen in jemanden/etwas setzen>: Warum liest du heimlich meine Briefe? - Hast du denn kein Vertrauen zu mir?
|| K-: Vertrauensbeweis, Vertrauensbruch, Vertrauensmissbrauch, Vertrauensperson, Vertrauensverhältnis
|| -K: Gottvertrauen
2. das Vertrauen (in etwas (Akk)) der feste Glaube daran, dass etwas Erfolg haben und gut für jemanden sein wird: das Vertrauen in die moderne Technik; der Raumfahrt größtes Vertrauen entgegenbringen
3. jemandem etwas im Vertrauen sagen jemandem etwas sagen, das er anderen nicht sagen darf
4. jemanden ins Vertrauen ziehen jemandem von einem schwierigen persönlichen Problem erzählen (u. ihn um Rat bitten)
5. <das Parlament o. Ä.> spricht jemandem das Vertrauen aus Pol; das Parlament o. Ä. stimmt (als Reaktion auf einen Misstrauensantrag der Opposition) in der Mehrheit dafür, dass eine Regierung im Amt bleiben soll <dem Bundeskanzler, dem Regierungschef das Vertrauen aussprechen>
|| ID Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser hum; es ist oft besser, ein bisschen misstrauisch zu sein
|| zu
1. ver•trau•en•er•we•ckend, Ver•trau•en er•we•ckend Adj; ver•trau•ens•wür•dig Adj