Privatinitiative

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Pri·vat·in·i·ti·a·ti·ve

 die <Privatinitiative, Privatinitiativen> eine Inititative, die nicht vom Staat oder öffentlichen Einrichtungen, sondern von Privatpersonen ausgeht

Ini•ti•a•ti•ve

[-t ̮sja'tiːvə] die; -, -n
1. nur Sg; der Wunsch und die Bereitschaft, eigene Ideen zu entwickeln (u. zu realisieren) ≈ Unternehmungsgeist, Entschlusskraft <Initiative haben, besitzen; jemandem mangelt es an Initiative>
2. eine Anregung, die jemand gibt und durch die er etwas ändert <etwas geht auf jemandes Initiative zurück>
|| -K: Eigeninitiative, Privatinitiative, Regierungsinitiative
3. die Initiative ergreifen in einer Sache aktiv (tätig) werden
4. auf eigene Initiative von sich aus, selbstständig
5. eine Initiative (für/gegen etwas) eine Gruppe von Menschen, die sich aktiv für ein bestimmtes (politisches) Ziel od. gegen einen Missstand einsetzen <eine Initiative gründen>: Er ist Mitglied einer Initiative für Umweltschutz
|| -K: Bürgerinitiative
6. Pol; das Recht, dem Parlament Vorschläge für Gesetze zu machen od. das Vorschlagen von Gesetzen
|| -K: Gesetzesinitiative
7. (CH) ≈ Volksbegehren
|| K-: Initiativbegehren, Initiativkomitee