kinderfeindlich

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kịn·der·feind·lich

Adj. kịn·der·feind·lich
1. so, dass jmd. Kindern und ihren Bedürfnissen gegenüber ablehnend eingestellt ist In der Diskussion ging es um die Frage, ob wir in einer kinderfeindlichen Gesellschaft leben.
2. so, dass etwas schädlich für Kinder und ihre Entwicklung ist

Kịnd

das; -(e)s, -er
1. ein junger Mensch in der Zeit von seiner Geburt bis zu dem Zeitpunkt, an dem er körperlich reif od. erwachsen (juristisch volljährig) ist ↔ Erwachsene(r) <ein ungeborenes, neugeborenes, tot geborenes Kind; ein artiges, braves, freches, ungezogenes, verzogenes Kind; ein Kind erwarten, bekommen, zur Welt bringen, in die Welt setzen, gebären, aufziehen, großziehen>: Mit vierzehn ist sie eigentlich kein Kind mehr; Die großen Kinder gehen in die Schule, die kleinen in den Kindergarten
|| K-: Kindesmisshandlung, Kindestötung; Kindstaufe; Kinderarzt, Kinderbuch, Kinderchor, Kinderfahrrad, Kinderfilm, Kinderheilkunde, Kinderlied, Kinderpsychologe, Kinderpuder, Kinderschar, Kindersendung, Kinderzimmer
|| -K: Schulkind, Wunderkind, Wunschkind
|| NB: Ein Kind unter etwa 18 Monaten wird meist Baby genannt, von ca. 18 Monaten bis 4 Jahre spricht man von Kleinkind, ab ca. 12 sagt man Jugendliche(r)
2. (jemandes) Kind jemandes Sohn od. Tochter ≈ Nachkomme <ein eigenes, leibliches, (un)eheliches, (il)legitimes, angenommenes, adoptiertes Kind; jemandes einziges, geliebtes Kind; ein Kind haben>: Er ist ein Kind reicher Eltern; Unsere Kinder sind schon erwachsen
|| K-: Kindsmutter, Kindsvater (Kindesmutter, Kindesvater)
|| -K: Bauernkind; Enkelkind; Waisenkind
3. nur Pl, hum; verwendet als Anrede für eine Gruppe von Freunden, Kollegen o. Ä.: Kommt, Kinder, jetzt feiern wir ein Fest!
4. ein Kind (+ Gen) jemand, der an einem bestimmten Ort/in einer bestimmten Zeit geboren wurde und dadurch (in seinem Charakter, Verhalten) geprägt wurde <ein (echtes) Kind seiner Zeit>: Er ist ein typisches Kind der Berge
5. von Kind an/auf seit der Zeit, als man noch ein Kind (1) war: Wir kennen uns von Kind auf; Ich war von Kind an ein Einzelgänger
6. <einer Frau> ein Kind machen/andrehen/anhängen gespr pej; eine Frau schwanger machen
7. bei <einer Frau> ist ein Kind unterwegs euph; eine Frau ist schwanger
8. jemanden an Kindes Statt annehmen geschr; jemanden adoptieren
|| ID ein großes Kind sein (als Erwachsener) naiv wie ein Kind sein; mit Kind und Kegel gespr; mit der ganzen Familie: mit Kind und Kegel verreisen; meist unsere Kinder und Kindeskinder unsere Nachkommen; das Kind im Manne hum; die Freude, die viele Männer am Spielen haben; das Kind beim (rechten) Namen nennen gespr; deutlich, offen über ein unangenehmes Thema sprechen; sich bei jemandem lieb Kind machen gespr; sich bei jemandem einschmeicheln; kein Kind von Traurigkeit sein gespr; lebenslustig sein; etwas ist jemandes liebstes Kind etwas ist jemandem sehr wichtig: Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind; das Kind mit dem Bade ausschütten etwas Schlechtes beseitigen wollen und dabei auch etwas Gutes zerstören (weil man zu eifrig ist); meist Wir werden das Kind schon schaukeln gespr; wir werden das Problem schon lösen/die Sache schon erledigen; meist Wie sag ichs meinem Kinde? hum; wie erkläre ich ihm/ihr das?; Aus Kindern werden Leute die Kinder werden (schnell) erwachsen; ein gebranntes Kind sein durch schlechte Erfahrungen vorsichtig geworden sein; (ein) gebranntes Kind scheut das Feuer schlechte Erfahrungen machen den Menschen vorsichtig
|| zu
1. kịn•der•feind•lich Adj; kịn•der•freund•lich Adj; kịnd•ge•mäß Adj; kịnd•haft Adj; zu
2. kịn•der•reich Adj; nicht adv; kịn•der•los Adj; nicht adv