gedankenversunken

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ge·dạn·ken·ver·sun·ken

Adj. ge·dạn·ken·ver·sun·ken
(≈ gedankenverloren)

Ge•dạn•ke

der; -ns, -n
1. das Resultat des Denkens ≈ Überlegung <ein kluger, vernünftiger Gedanke; einen Gedanken fassen, haben; seine Gedanken sammeln>
|| -K: (mit Pl) Fluchtgedanken, Heiratsgedanken, Rachegedanken, Selbstmordgedanken
2. das, was jemandem plötzlich in den Sinn, ins Bewusstsein kommt ≈ Einfall, Idee <der rettende Gedanke; jemandem kommt ein guter Gedanke>: Dein Hinweis bringt mich auf einen (guten) Gedanken; Wie bist du bloß auf den Gedanken gekommen, das zu tun/dass du das tun darfst?
3. nur Pl; der Vorgang des Denkens <jemanden/sich seinen Gedanken überlassen; (tief/ganz) in Gedanken verloren, versunken sein; aus seinen Gedanken gerissen werden; jemandes Gedanken erraten/lesen (können)>
|| K-: Gedankenarbeit; gedankenverloren, gedankenversunken
4. der Gedanke (an jemanden/etwas) das (bildliche/konkrete) Denken an jemanden/etwas ≈ Vorstellung <sich an einen Gedanken gewöhnen; vor einem Gedanken zurückschrecken>: Der bloße Gedanke an die Prüfung verursacht mir Magenschmerzen; Der Gedanke, dass mein Mann eine Geliebte haben könnte, ist mir unerträglich
5. das (gedankliche) Bild, die Vorstellung von etwas (Abstraktem) ≈ Begriff, Idee: der Gedanke der Freiheit, des Friedens
|| -K: Abrüstungsgedanke, Freiheitsgedanke, Friedensgedanke, Gleichheitsgedanke, Gottesgedanke
|| ID mit dem Gedanken spielen/sich mit dem Gedanken tragen + zu + Infinitiv darüber nachdenken, ob man etwas Bestimmtes tun soll; sich (Dat) seine Gedanken (über jemanden/etwas) machen sich über jemanden/etwas eine Meinung bilden; jemanden auf andere Gedanken bringen jemanden von etwas, das ihn seelisch bedrückt, ablenken; auf dumme Gedanken kommen gespr; etwas tun, das falsch, dumm od. unmoralisch ist; (jemandes) Gedanken lesen (können) erraten (können), was jemand denkt; Kein Gedanke (daran)! gespr; ganz sicher nicht
|| NB: der Gedanke; den, dem Gedanken, des Gedankens
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