Blumenerde

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Blu·men·er·de

 die (kein Plur.) Erdmischung, die für Blumen besonders geeignet ist

Blu•me

die; -, -n
1. eine relativ kleine Pflanze mit auffälligen Blüten <eine blühende, duftende Blume; Blumen pflanzen, züchten>
|| K-: Blumenbeet, Blumenerde, Blumengarten, Blumenrabatte, Blumenzwiebel
|| -K: Gartenblume, Sumpfblume, Waldblume, Wiesenblume; Frühlingsblume, Sommerblume, Herbstblume
2. eine Blüte od. mehrere Blüten an einem Stiel od. Stängel <frische, welke, verwelkte, duftende Blumen; Blumen pflücken, schneiden, trocknen; ein Strauß Blumen>
|| K-: Blumenhändler, Blumenkranz, Blumenladen, Blumenstrauß, Blumenvase
3. eine Pflanze, die in einem Topf o. Ä. wächst: Die Blumen im Wohnzimmer müssen noch gegossen werden!
|| K-: Blumenerde, Blumenfenster
4. das Aroma des Weins ≈ Bukett
|| ID (jemandem) etwas durch die Blume sagen jemandem etwas nicht direkt, sondern nur in Andeutungen sagen; Danke für die Blumen! iron; (als Antwort auf eine Kritik o. Ä.) danke für das „Kompliment“!

Er•de

die; -, -n
1. nur Sg; der Planet, auf dem wir leben ≈ Erdball, Erdkugel (1): Die Erde dreht sich in einem Jahr einmal um die Sonne
|| K-: Erdatmosphäre, Erdbewohner, Erdbevölkerung, Erdgeschichte, Erdkern, Erdkruste, Erdmagnetismus, Erdmittelpunkt, Erdoberfläche, Erdsatellit, Erdschatten, Erdtrabant, Erdumfang, Erdumkreisung, Erdwärme; erdfern, erdnah
2. nur Sg; die Oberfläche der Erde (1), auf der man geht und steht ≈ Erdboden, Boden1 (2): Pass auf, dass das Glas nicht auf die/zur Erde fällt; Der Maulwurf lebt unter der Erde
|| K-: Erdhöhle, Erdloch, Erdspalte
3. der Stoff1 (1), in dem Pflanzen wachsen (können) und aus dem die oberste Schicht der Erde (1) besteht ≈ Erdreich, Boden1 (1) <eine fruchtbare, humusreiche, krümelige, sandige Erde>: im Garten die Erde umgraben; einen Blumentopf mit Erde füllen
|| K-: Erdbestattung, Erdbrocken, Erdhaufen, Erdhügel, Erdklumpen, Erdscholle, Erdwall; erdbraun, erdfarben
|| -K: Blumenerde, Komposterde
4. nur Sg; ein Gebiet der Erde (1): auf fremder, heimatlicher Erde sterben; Das ist ein idyllisches Fleckchen Erde
5. (in Religionen) die materielle Welt im Gegensatz zum Himmel, Jenseits o. Ä.: Gottes Wille geschehe im Himmel und auf der Erde
|| K-: Erdendasein, Erdenleben
|| NB: In dieser Verwendung sagt man oft auch auf Erden: Das Paradies auf Erden
6. das Gemisch von Mineralien, aus der die Erde (3) besteht
|| -K: Heilerde, Porzellanerde, Tonerde
7. Elek; der Draht, mit dem etwas geerdet wird
8. Mutter Erde lit; (in Naturreligionen) die Erde (1), aus der das Leben von Pflanzen und Tieren hervorgeht
|| ID Erde zu Erde, Staub zu Staub verwendet bei einer Beerdigung, um auszudrücken, dass der Körper des Menschen vergänglich ist (u. nur die Seele weiterlebt); jemanden unter die Erde bringen gespr; jemanden psychisch od. physisch so belasten, dass er stirbt: Die Trauer um ihren Sohn hat sie unter die Erde gebracht; unter der Erde sein/liegen (meist schon längere Zeit) tot sein
|| ► irdisch