Bibliographie

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Bi·b·lio·gra·fie

, Bi·b·lio·gra·phie <Bibliografie, Bibliografien> die Bibliografie Bibliographie SUBST Bücherverzeichnis, Literaturnachweis Verzeichnis aller Bücher eines Autors/einer Autorin oder aller wichtigen Bücher und Aufsätze zu einem bestimmten Thema, wobei (im Unterschied zu einem bloßen Literaturverzeichnis) eine Auswertungsbasis angegeben werden muss eine Bibliografie zur Theorie des Dramas Eine Bibliografie ist das nach einer Anordnungsmethode geordnete Verzeichnis von Publikationen zu einem Sachgebiet. Die einzelnen Titel können alphabetisch, systematisch (nach Sachgruppen) und auch chronologisch (nach der zeitlichen Abfolge des Erscheinens) geordnet sein; gängigerweise unterliegen sie der alphabetischen Ordnung von A bis Z. Bibliografien erscheinen als Buch, als Teil eines Buches, in Form einer CD-ROM, oder online; Bezeichnungen für Bibliografien sind Spezial-, Fach- und Allgemeinbibliografie. Der Publikationsform nach handelt es sich bei den bibliografisch erfassten Titeln um selbständig erschienene Schriften (Monografien) oder um unselbständig erschienene Schriften, nämlich in Zeitschriften erschienene Aufsätze sowie in Sammelbänden erschienene Schriften, die schwer erschließbar sind und deshalb auch als versteckte Literatur bezeichnet werden. Selbst Bibliografien können sich versteckt z. B. in Form von Anhängen in Büchern (Monografien oder Sammelbänden) finden; solche Bibliografien werden als versteckte Bibliografie(n) bezeichnet. Grundsätzlich ist zu unterscheiden zwischen abgeschlossenen und periodischen (laufenden) Bibliografien. Auswahlbibliografien sind normalerweise abgeschlossene Bibliografien. Sie erfassen Titel zu einem Sachgebiet bzw. zu einem Fach/einer Disziplin oder auch zu einem Teilgebiet eines Fachs/einer Disziplin. Auswahlbibliografien haben den Nachteil, zum Zeitpunkt ihres Erscheinens nicht mehr aktuell zu sein. In periodischen Bibliografien hingegen werden aktuell publizierte Titel fortlaufend registriert. Die Deutsche Nationalbibliografie z. B. umfasst nach Reihen unterschieden ein wöchentliches, ein monatliches, ein halbjährliches und ein vierteljährliches Verzeichnis von Monografien, unselbständigen Schriften sowie anderen Publikationen (Mikroformen, elektronische Publikationen usw.). Von 2010 an wird die Deutsche Nationalbibliografie nur noch online angeboten, wie auch sonst zunehmend gedruckte Bibliografien durch Datenbaken und Online-Versionen abgelöst werden. Von zentraler Wichtigkeit ist, dass das Ergebnis einer Zusammenstellung von Titeln nur dann als Bibliografie gelten kann, wenn eine Auswertungsbasis angegeben wird, nämlich die Menge derjenigen Quellen, aus denen die Bibliografie zusammengestellt ist. Bei der bloßen Anführung der z. B. in Seminararbeiten, Examensarbeiten und Dissertationen verwendeten Literatur handelt es sich um ein Literaturverzeichnis und um keine Bibliografie, weshalb entsprechender Textteil einer Arbeit auch so benannt werden sollte (z. B. "5. Literaturverzeichnis"). Für die einzelnen Titelpositionen, nämlich Autorname, Vorname, Titel bis hin zur Angabe des Reihentitels, sowie die zwischen den Titelpositionen verwendete Interpunktion, sollte man sich an guten Vorbildern orientieren (z. B. an der Titelaufnahme in Bibliotheken).

Bi•b•lio•gra•fie

, Bi•b•lio•gra•phie [-'fiː] die; -, -n [-'fiːən]; ein Verzeichnis (z. B. in einem Buch), in dem verschiedene Bücher, Aufsätze o. Ä. zu einem bestimmten Thema genannt und nach bestimmten Kriterien (z. B. Titel, Verfasser) geordnet sind: eine Bibliografie zu einem Thema zusammenstellen
|| hierzu bi•b•lio•gra•fisch, bi•b•lio•gra•phisch Adj; nur attr oder adv
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Bibliographie (fachsprachlich):

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