Beichtgeheimnis

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Beicht·ge·heim·nis

 das <Beichtgeheimnisses> (kein Plur.) rel.: die Pflicht eines Priesters, das Gebeichtete bei sich zu bewahren und niemandem darüber Auskunft zu geben

Beich•te

die; -, -n
1. eine religiöse Handlung, bei der der Gläubige (im Beichtstuhl od. mit anderen im Gebet) seine Sünden bekennt <zur Beichte gehen; die Beichte ablegen, hören>: Der Pfarrer nahm dem Kranken die Beichte ab (= hörte die Beichte an)
|| K-: Beichtgeheimnis
2. oft iron; ein Geständnis, das man jemandem macht, meist weil man ein schlechtes Gewissen hat

Ge•heim•nis

das; -ses, -se
1. etwas, das andere Leute nicht erfahren sollen <ein streng gehütetes Geheimnis; jemandem ein Geheimnis anvertrauen, offenbaren, verraten; jemanden in ein Geheimnis einweihen; ein Geheimnis bewahren, lüften; (keine) Geheimnisse vor jemandem haben>
|| -K: Amtsgeheimnis, Beichtgeheimnis, Berufsgeheimnis, Staatsgeheimnis
2. meist Pl, oft hum; etwas, das für den Normalmenschen sehr schwer zu verstehen ist: jemanden in die Geheimnisse der Chemie einweihen; Die Natur birgt viele Geheimnisse
3. ein offenes Geheimnis etwas, das allgemein bekannt ist, aus bestimmten Gründen aber offiziell nicht erwähnt od. bekannt gegeben wird
4. kein Geheimnis aus etwas machen etwas offen aussprechen od. zugeben
Übersetzungen

Beichtgeheimnis

confessional secret