Rad
das; -(e)s, Rä•der 1. der runde Teil eines Fahrzeugs, der sich in seinem Mittelpunkt (um die Achse) dreht und so das Fahrzeug rollen lässt <das Rad dreht sich, rollt, schleift, quietscht; ein Rad montieren, (aus)wechseln>
|| ↑ Abb. unter Auto,
Fahrrad|| K-:
Radnabe,
Radwechsel|| -K:
Ersatzrad,
Hinterrad,
Reserverad,
Vorderrad 2. ein rundes Teil einer Maschine (meist mit Zacken) <die Räder eines Getriebes, Uhrwerks>
|| -K: Antriebsrad, Lenkrad, Schubrad, Schwungrad, Steuerrad; Schaufelrad, Zahnrad; Mühlrad; Wasserrad
3. Kurzw ↑ Fahrrad:
aufs Rad steigen;
einen Ausflug mit dem Rad machen|| K-:
Radfahrer,
Radrennen,
Radsport,
Radtour,
Radwanderung,
Radweg|| -K:
Damenrad,
Herrenrad;
Klapprad,
Rennrad,
Sportrad;
Dreirad,
Zweirad 4. eine Turnübung <(ein) Rad schlagen>
5. ein Pfau schlägt ein Rad ein männlicher Pfau breitet die Schwanzfedern aus
6. Rad fahren mit dem Fahrrad fahren <gerne Rad fahren; Rad fahren lernen, können>
|| K-: Radfahrweg
|| NB: Will man das Ziel der Fahrt angeben, so kann man Rad fahren nicht verwenden. Stattdessen sagt man: Wir sind mit dem Rad zum See gefahren
7. Rad fahren gespr pej; freundlich wie ein Diener zu den Vorgesetzten sein und ihnen schmeicheln
|| ID
unter die Räder kommen gespr;
a) (von einem Fahrzeug) überfahren werden;
b) moralisch und sozial völlig herunterkommen; das fünfte Rad am Wagen sein (in einer Gruppe) stören, weil man überflüssig ist
|| zu
6. und
7. Rad•fah•rer der; Rad•fah•re•rin die
Re•sẹr•ve
[-v-] die; -, -n 1. Reserve (an etwas (Dat)) meist Pl; Dinge, die man aufbewahrt, um sie später einmal (besonders in schlechten Zeiten) zu gebrauchen ≈ Vorrat <finanzielle Reserven; (keine) Reserven haben, anlegen; etwas als Reserve zurücklegen; die letzten Reserven angreifen, antasten, verbrauchen (müssen)>: Reserven an Getreide, an Brennstoff
|| K-: Reservekanister, Reserverad, Reservereifen, Reservetank
|| -K: Benzinreserve, Brennstoffreserve, Energiereserve, Geldreserve, Goldreserve, Rohstoffreserve, Stromreserve, Wasserreserve
2. meist Reserven haben (meist nach großer Anstrengung od. in einer schwierigen Situation) noch Kräfte frei haben <körperliche, psychische Reserven haben>
|| -K: Kraftreserve
3. nur Sg, Kollekt, Mil; die Männer, die als Soldaten bereits ausgebildet wurden, aber nicht mehr in der Armee sind <Soldaten, Offiziere der Reserve>
|| K-: Reserveoffizier, Reservetruppe, Reserveübung
4. nur Sg, Kollekt, Sport; die Mannschaft, in der die Spieler spielen, die nicht zur ersten Mannschaft gehören <bei der Reserve sein, spielen>
|| K-: Reservespieler, Reservebank
5. nur Sg; ein Verhalten, bei dem man seine Gefühle und Meinungen nicht zeigt ≈ Zurückhaltung
|| ID jemanden/etwas in Reserve haben/halten jemanden/etwas zur Verfügung haben, falls man ihn/es braucht; meist jemanden aus der Reserve locken jemanden dazu bringen, seine Gefühle zu zeigen
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