Randerscheinung

Rạnd·er·schei·nung

 die <Randerscheinung, Randerscheinungen> eine Erscheinung, die neben etwas auftritt und für die Hauptsache nicht besonders wichtig ist Eine Randerscheinung bei Grippe ist, dass man auf einmal bestimmte Speisen nicht mehr mag.

Rạnd

der; -(e)s, Rän•der
1. der äußere Teil von etwas, der Teil einer Fläche, der am weitesten vom Zentrum entfernt ist ↔ Mitte <der obere, untere, äußere, innere, linke, rechte Rand>: ein Glas bis zum Rand füllen; Er stand am Rand des Abgrunds und sah hinunter
|| K-: Randbezirk, Randgebiet, Randlage, Randzone
|| -K: Außenrand, Innenrand; Dorfrand, Feldrand, Hutrand, Kraterrand, Ortsrand, Stadtrand, Stoffrand, Tassenrand, Tellerrand, Uferrand, Waldrand, Wegrand, Wiesenrand, Wüstenrand
2. der seitliche, obere od. untere Teil eines Blattes Papier, auf den man normalerweise nichts schreibt <einen Rand lassen; etwas am Rand anmerken>
|| K-: Randbemerkung, Randnotiz
3. ein Strich od. schmaler Streifen am Rand (1) von Flächen: ein Briefumschlag mit schwarzem Rand; der gezackte Rand einer Briefmarke
|| -K: Fettrand, Kalkrand, Schmutzrand, Schweißrand, Trauerrand
4. am Rande ≈ nebenbei, beiläufig <etwas nur am Rande bemerken, erwähnen; etwas spielt sich (nur ganz) am Rande ab>
|| K-: Randbemerkung, Randerscheinung, Randfigur, Randnotiz
|| ID außer Rand und Band sein/geraten gespr; voller Energie und so wild sein/werden, dass man nicht beruhigt werden kann; am Rande + Gen stehen in großer Gefahr sein, etwas Negatives zu erleben <am Rande des Grabes, Ruins, Wahnsinns stehen>; jemanden an den Rand + Gen bringen jemanden in die genannte Gefahr bringen <jemanden an den Rand des Grabes/Todes, des Ruins, der Verzweiflung bringen>; meist Halt den Rand! gespr! sei still!
|| NB: zurande
Übersetzungen

Randerscheinung

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