Pfuiruf

pfui!

Interjektion; verwendet, um auszudrücken, dass man etwas als schmutzig, unmoralisch od. ekelig empfindet <Pfui!/pfui! rufen, sagen>: Pfui!, fass dieses dreckige Ding nicht an!; Pfui! Teufel!; Das Publikum hat lautstark Pfui!/pfui! gerufen
|| K-: Pfuiruf

Ruf

der; -(e)s, -e
1. laute Töne, mit denen ein Mensch od. Tier ein Signal geben will <ein Ruf verhallt>: Niemand hörte die Rufe des Ertrinkenden; der Ruf einer Eule
|| -K: Balzruf, Lockruf, Warnruf; Buhruf, Hurraruf, Pfuiruf; Angstruf, Hilferuf
2. nur Sg, geschr; der Ruf (nach etwas) der Wunsch od. der innere Drang, etwas zu tun od. etwas zu bekommen <dem Ruf seines Gewissens/Herzens folgen; der Ruf nach Freiheit, Frieden>
3. nur Sg; das Urteil der Allgemeinheit, die (gute) Meinung, die die Leute von jemandem/etwas haben ≈ Name (3), Reputation <einen guten, schlechten Ruf haben; jemandes Ruf als Künstler; auf seinen Ruf achten; etwas schadet jemandes Ruf; seinen Ruf gefährden, ruinieren; einen Ruf zu verlieren haben>
4. nur Sg; das Angebot an jemanden (meist an einen Professor), eine Stelle (an einer Universität) zu bekommen ≈ Berufung <einen Ruf bekommen, erhalten; einem Ruf folgen; einen Ruf abschlagen>
|| ID jemandem/etwas geht ein Adj + Ruf voraus jemand/etwas hat einen bestimmten Ruf (3); jemand/etwas ist besser als sein Ruf gespr hum; jemand/etwas ist besser als allgemein erwartet
Übersetzungen

Pfụi|ruf

mboo