Pappschnee

Pạpp·schnee

 der <Pappschnees> (kein Plur.) (↔ Pulverschnee) nasser, klebriger Schnee

pạp•pen

; pappte, hat gepappt; gespr; [Vt]
1. etwas an/auf etwas (Akk) pappen ≈ kleben: ein Schild auf ein Glas Marmelade pappen; [Vi]
2. etwas pappt etwas haftet gut an etwas ≈ etwas klebt
3. etwas pappt etwas ist feucht und lässt sich gut formen <Schnee>
|| K-: Pappschnee

Schnee

der; -s; nur Sg
1. die weißen, weichen Flocken, die besonders im Winter statt Regen auf die Erde fallen <pappiger, pulveriger, trockener, nasser Schnee; es fällt Schnee; der Schnee knirscht, schmilzt, taut, friert, bleibt liegen; Schnee fegen, kehren, räumen, schippen, schaufeln; weiß wie Schnee; durch den Schnee stapfen>: Auf der Zugspitze liegen/liegt bereits zwei Meter Schnee
|| K-: Schneeball, Schneebrille, Schneefall, Schneefläche, Schneeflocke, Schneegestöber, Schneematsch, Schneeregen, Schneeschauer, Schneeschaufel, Schneeschicht, Schneeschippe, Schneeschmelze, Schneesturm, Schneewasser, Schneewechte, Schneewehe; schneebedeckt, schneefrei, schneeweiß
|| -K: Neuschnee, Pappschnee, Pulverschnee
|| NB: als Plural wird Schneefälle verwendet
2. steif geschlagenes Eiweiß <Schnee schlagen; das Eiweiß zu Schnee schlagen>
|| -K: Eischnee (Eierschnee)
3. gespr; Kokain in Form eines weißen Pulvers <Schnee schnupfen; mit Schnee handeln>
|| ID Schnee von gestern/vorgestern/vom letzten Jahr gespr; Dinge, die nicht mehr aktuell sind
|| ► schneien