Nähfaden

nä•hen

['nɛːən]; nähte, hat genäht; [Vt/i]
1. (etwas) nähen etwas herstellen, indem man Stoffteile mit Nadel und Faden verbindet ≈ schneidern <ein Kleid, einen Rock, einen Bettbezug usw nähen; mit der Hand, mit der Maschine nähen>: Sie näht gern
|| K-: Nähfaden, Nähgarn, Nähmaschine, Nähnadel
|| zu Nähnadel ↑ Abb. unter Nadel; [Vt]
2. etwas nähen etwas reparieren, indem man die Teile mit Nadel und Faden verbindet ≈ flicken <ein Loch, einen Riss nähen>: Die Hose ist geplatzt und muss genäht werden
3. etwas an/auf etwas (Akk) nähen etwas mit Nadel und Faden irgendwo befestigen: einen Knopf an/auf den Mantel nähen
4. etwas /gespr auch jemanden nähen eine Wunde mit einem Faden schließen: Der Riss über dem Auge muss genäht werden; Er hatte sich so stark verletzt, dass ihn der Arzt nähen musste
|| ► Naht

Fa•den

der; -s, Fä•den
1. ein Stück Garn od. Schnur (meist aus Baumwolle od. Wolle), das z. B. zum Nähen verwendet wird <einen Faden einfädeln/auf die Nadel fädeln, verknoten, vernähen, abschneiden; ein Faden reißt>
|| ↑ Abb. unter Schnur
|| K-: Fadenende
|| -K: Nähfaden; Baumwollfaden, Perlonfaden, Seidenfaden, Wollfaden, Zwirnsfaden
2. etwas, das wie ein Faden (1) aussieht: Aus dem Mund des Verunglückten floss ein dünner Faden Blut
|| -K: Nervenfaden; Spinnwebfaden
|| ID der rote Faden ein (Grund)Gedanke, ein Motiv, die z. B. in einem Buch od. einem Film immer wiederkehren und die Abschnitte verbinden; den Faden verlieren beim Sprechen plötzlich nicht mehr wissen, was man eigentlich sagen wollte, und stocken; etwas hängt an einem (dünnen, seidenen) Faden etwas ist stark in seiner Existenz gefährdet, bedroht: Sein Leben hing nur noch an einem seidenen Faden; die Fäden (fest) in der Hand haben/halten entscheidenden Einfluss auf etwas haben, Entscheidungen allein treffen und alles streng kontrollieren
|| zu
2. fa•den•för•mig Adj; nicht adv
Thesaurus

Nähfaden:

NähgarnNähzwirn,
Übersetzungen

Nähfaden

cotton, sewing thread

Näh|fa|den

m, Näh|garn
nt(sewing) cotton (Brit) → or thread