Mutterrolle

Mụt·ter·rol·le

 <Mutterrolle, Mutterrollen> die Mutterrolle SUBST
1. neue Lebensweise einer Frau, die ihr erstes Kind geboren hat Jetzt beginnt für sie die Mutterrolle.
2. die Art, in der eine Frau die Aufgaben einer Mutter bei eigenen oder fremden Kindern erfüllt Die Tante hat einige Jahre lang die Mutterrolle übernommen.

Mụt•ter

1 die; -, Müt•ter
1. eine Frau, die ein Kind geboren hat <eine gute, schlechte, ledige, liebevolle, strenge Mutter; jemandes leibliche Mutter; wie eine Mutter zu jemandem sein>: Sie ist Mutter von zwei Kindern
|| K-: Mutterliebe, Mutterpflichten, Mutterrolle; Müttergenesungsheim, Mütterhilfswerk
2. eine Frau, die Kinder so versorgt, als wäre sie ihre Mutter1 (1): Er bekam eine neue Mutter, als sein Vater wieder heiratete
|| ↑ Übersicht unter Familie
|| -K: Heimmutter, Pflegemutter, Stiefmutter, Tagesmutter
3. ein weibliches Tier, das Junge hat: Katzen sind gute Mütter
|| K-: Mutterschaf, Muttersau, Muttertier
|| -K: Hundemutter, Katzenmutter, Tiermutter, Vogelmutter
4. eine werdende Mutter eine schwangere Frau
5. die Mutter Gottes Rel; Maria, die Mutter1 (1) von Jesus Christus od. ein Abbild von ihr
|| K-: Muttergottes
6. die Mutter Erde/Natur oft hum; die Erde/Natur als Ursprung des Lebens
7. <etwas schmeckt, jemand fühlt sich> wie bei Muttern gespr; wie zu Hause
|| zu
1. und
2. mụt•ter•los Adj
|| ► bemuttern

Rọl•le

2 die; -, -n
1. die Gestalt (mit Dialogen und Gesten), die ein Schauspieler in einem Theaterstück, Film o. Ä. spielt <eine wichtige, unbedeutende, kleine Rolle; seine Rolle lernen, gut/schlecht spielen; eine Rolle (mit jemandem) besetzen; ein Stück mit verteilten Rollen lesen>: Er hat die Rolle des Hamlet sehr gut gespielt; Sie hat in dem Film eine Rolle als Diebin
|| K-: Rollenbesetzung, Rollenverteilung
|| -K: Charakterrolle, Doppelrolle, Filmrolle, Hauptrolle, Nebenrolle, Sprechrolle, Titelrolle
2. die Aufgaben, die jemand/etwas bei einer Tätigkeit od. im Leben hat: Er war der Rolle des Vaters noch nicht gewachsen; Sie fühlte sich in ihrer Rolle als Lehrerin nicht wohl; Er tauschte mit seiner Frau die Rollen und versorgte den Haushalt
|| K-: Rollenkonflikt, Rollentausch, Rollenverhalten, Rollenverteilung
|| -K: Beschützerrolle, Führungsrolle, Heldenrolle, Mutterrolle, Vaterrolle
|| ID etwas spielt (k)eine Rolle etwas ist in einer Situation, für einen Zweck, für jemanden (nicht) wichtig, hat (k)eine Bedeutung: Er ist zwar alt, aber für mich spielt das keine Rolle - Hauptsache, er kann was; Für diese Aufgaben spielt es eine große Rolle, ob er Mut hat oder nicht; meist jemand spielt bei etwas eine <große, wichtige, entscheidende> Rolle jemand ist bei etwas sehr wichtig; aus der Rolle fallen sich nicht so benehmen, wie es erwartet wird