Konzentrationsschwäche

Kon·zen·t·ra·ti·ons·schwä·che

 <Konzentrationsschwäche, Konzentrationsschwächen> die Konzentrationsschwäche SUBST med.: psych.: Beeinträchtigung der Konzentrationsfähigkeit

Kon•zent•ra•ti•on

[-'t ̮sjoːn] die; -, -en
1. nur Sg; die Konzentration (auf jemanden/etwas) der Zustand, in dem man besonders aufmerksam, konzentriert ist ↔ Zerstreutheit <hohe, große Konzentration>: Sein Beruf als Fluglotse erfordert enorme Konzentration und ständige geistige Anspannung
|| K-: Konzentrationsfähigkeit, Konzentrationsmangel, Konzentrationsschwäche
2. nur Sg; die Fähigkeit, sich konzentrieren (1) zu können, sich beim Denken, bei der Lösung eines Problems nicht stören zu lassen: Die Konzentration der Schüler lässt vor den Ferien erfahrungsgemäß stark nach
3. die Konzentration auf etwas das Sammeln, Konzentrieren (2,3) von Gedanken, Kräften auf eine Sache, ein Ziel: die Konzentration darauf, ein Ziel zu erreichen; Jetzt ist die Konzentration aller Kräfte auf unsere Aufgabe nötig
4. die Konzentration + Gen; die Konzentration von jemandem/etwas (Pl) das Zusammenbringen von vielen Personen/Dingen an eine bestimmte Stelle: eine starke Konzentration von Truppen im Grenzgebiet
|| -K: Truppenkonzentration
5. Chem; der Anteil eines bestimmten Stoffes in einer Lösung od. einem Gemisch <eine hohe, geringe, niedrige Konzentration>: Der Arzt hat mir dieses Medikament in einer hohen Konzentration verordnet

Schwạ̈•che

die; -, -n
1. nur Sg; der Mangel an körperlicher Kraft ↔ Stärke: Der Kranke konnte vor Schwäche fast nichts essen
|| K-: Schwächeanfall, Schwächegefühl, Schwächezustand
|| -K: Augenschwäche, Gedächtnisschwäche, Herzschwäche, Kreislaufschwäche, Muskelschwäche, Nervenschwäche, Sehschwäche; Altersschwäche; Geistesschwäche; Konzentrationsschwäche
2. eine Schwäche (in etwas (Dat)) eine mangelnde Begabung in etwas: Seine Schwächen in Chemie und Physik konnte er durch intensives Lernen ausgleichen
|| -K: Ausdrucksschwäche
3. ein Fehler od. Mangel (meist innerhalb einer bestimmten Struktur): ein Buch mit Schwächen
|| -K: Inhaltsschwäche
4. ein (meist kleiner) charakterlicher Fehler ↔ Stärke <eine charakterliche, entschuldbare, kleine, persönliche, verzeihliche Schwäche; seine Schwächen kennen; jemandes Schwächen ausnutzen>
|| -K: Charakterschwäche, Willensschwäche
5. eine Schwäche (für jemanden/etwas) nur Sg ≈ Vorliebe, Neigung <einer Schwäche nachgeben>: eine Schwäche für Süßigkeiten haben