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Idiom |
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Idi·om das <Idioms, Idiome> 1. sprachwiss.: eine feste Redewendung, deren Bedeutung sich nicht aus der Bedeutung ihrer Einzelteile erschließen lässt "Jemanden auf die Palme bringen" ist ein Idiom; es hat aber nichts mit einer "Palme" zu tun, sondern bedeutet "jemanden wütend machen". 2. die eigentümliche Sprechweise einer regionalen oder sozialen Gruppe Wer das Idiom dieser Menschen nicht kennt, kann leicht einen falschen Eindruck gewinnen. Das griechische Wort "idion" bedeutet "eigen(tümlich)". Als Idiom bezeichnet man eine feste Redewendung, die bestimmte Eigenschaften hat: Die Bedeutung der Redensart ist aus der Summe der einzelnen Teile nicht zu ersehen. So hat es z.B. nichts mit einem Kragen und mit Platzen zu tun, wenn "jemandem der Kragen platzt". Außerdem kann man einzelne Teile eines Idioms nicht durch andere Wörter ersetzen, also beispielsweise nicht sagen "jemandem explodiert der Kragen". Idi•om [i'djoːm] das; -s, -e; Ling 1. die Sprache, die für Personen einer bestimmten Region, (Berufs)Gruppe od. sozialen Schicht charakteristisch ist 2. ein sprachlicher Ausdruck (aus mehreren Wörtern), dessen Bedeutung man nicht aus den Bedeutungen seiner Bestandteile ableiten kann (wie z. B. jemandem durch die Lappen gehen) || zu 2. idi•o•ma•tisch Adj
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