Gleichheitsprinzip

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Gleich·heits·prin·zip

 das <Gleichheitsprinzips, Gleichheitsprinzipien/Gleichheitsprinzipe> Gleichheits(grund)satz

Gleich•heit

die; -; nur Sg
1. die gleiche1 (1,2) Beschaffenheit von Personen/Sachen
2. das Gleichsein in Bezug auf Rechte o. Ä.: die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz
|| K-: Gleichheitsgrundsatz, Gleichheitsprinzip

Prin•zip

das; -s, Prin•zi•pi•en [-pjən]
1. eine Regel o. Ä., nach der jemand, eine Gruppe o. Ä. lebt ≈ Grundsatz <demokratische, sittliche Prinzipien; Prinzipien haben; seinen Prinzipien treu bleiben, untreu werden>: nach dem Prinzip der Gleichberechtigung handeln; Er hat es sich zum Prinzip gemacht, keinen Schüler zu bevorzugen; Bei uns herrscht das Prinzip, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte und Pflichten haben
|| K-: prinzipientreu
|| -K: Grundprinzip, Lebensprinzip, Gleichheitsprinzip, Leistungsprinzip, Mehrheitsprinzip, Wirtschaftlichkeitsprinzip
2. die Idee, die Gesetzmäßigkeit, auf der etwas aufgebaut ist: Er erklärte uns, nach welchem Prinzip die Maschine funktioniert
|| -K: Ordnungsprinzip
3. aus Prinzip weil man bestimmte Prinzipien (1) hat ≈ prinzipiell, grundsätzlich <etwas aus Prinzip (nicht) tun>: Ich rauche aus Prinzip nicht
4. im Prinzip im Grunde, eigentlich: Im Prinzip hast du recht, aber es geht trotzdem nicht
5. es geht (jemandem) ums Prinzip für jemanden ist eine Idee wichtiger als ein konkreter Fall: Einem unfreundlichen Kellner gebe ich kein Trinkgeld - da geht es mir ums Prinzip
6. <ein Mann, eine Frau> mit Prinzipien eine Person, die ihren moralischen Regeln immer folgt