Gesellschaftskritik

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Ge·sẹll·schafts·kri·tik

 die <Gesellschaftskritik, Gesellschaftskritiken> Kritik an der Gesellschaft1

Kri•tik

die; -, -en
1. nur Sg; Kritik (an jemandem/etwas) die Beurteilung einer Person/Sache nach bestimmten Kriterien bzw. die Worte, mit denen diese Beurteilung ausgedrückt wird <harte, konstruktive, negative, sachliche, schonungslose Kritik; Kritik äußern, üben, vorbringen; keine Kritik vertragen>: Der Reporter übte Kritik an dem Einsatz der Polizei
|| -K: Gesellschaftskritik, Regimekritik, Selbstkritik, Textkritik, Zeitkritik
2. eine Kritik (von jemandem/etwas) (über jemanden/etwas) ein Bericht in einer Zeitung, im Radio usw, in dem ein Buch, Film o. Ä. beurteilt wird ≈ Rezension, Besprechung <eine gute, schlechte, vernichtende Kritik; eine Kritik schreiben, verfassen>: Über seinen neuen Film konnte man in den Zeitungen nur gute Kritiken lesen
|| -K: Buchkritik, Filmkritik, Kunstkritik, Literaturkritik, Musikkritik, Theaterkritik; Zeitungskritik
3. nur Sg, Kollekt; die Personen, die Kritiken (2) verfassen ≈ Kritiker <bei der Kritik (nicht) ankommen, von der Kritik gelobt, verrissen werden>
|| ID unter aller/jeder Kritik gespr; sehr schlecht (in Bezug auf die Leistung)
|| zu
1. und
2. Kri•ti•ker der; -s, -; Kri•ti•ke•rin die; -, -nen

Ge•sẹll•schaft

1 die; -, -en
1. meist Sg; die Gesamtheit der Menschen, die in einem politischen, wirtschaftlichen und sozialen System zusammen leben <die menschliche Gesellschaft>
2. meist Sg; die Verhältnisse, Strukturen und dominanten Merkmale, durch die eine Gesellschaft (1) bestimmt ist <die bürgerliche, sozialistische, klassenlose Gesellschaft>: Die Studentenbewegung der 60er Jahre in Deutschland und Frankreich wollte eine Veränderung der Gesellschaft erreichen
|| K-: Gesellschaftsform, Gesellschaftskritik, Gesellschaftsordnung, Gesellschaftsschicht, Gesellschaftsstruktur, Gesellschaftssystem; gesellschaftskritisch
|| -K: Agrargesellschaft, Dienstleistungsgesellschaft, Feudalgesellschaft, Industriegesellschaft, Klassengesellschaft, Massengesellschaft, Sklavenhaltergesellschaft
3. die obere Schicht der Bevölkerung <die feine/vornehme Gesellschaft; die Damen der Gesellschaft>
4. meist Sg; die Menschen, die beieinander sind od. einen umgeben <eine fröhliche, langweilige, steife Gesellschaft; sich in guter/schlechter Gesellschaft befinden>
|| -K: Hochzeitsgesellschaft, Jagdgesellschaft
5. eine geschlossene Gesellschaft ein ganz bestimmter Kreis von Personen od. eine Veranstaltung, die nur für diesen Kreis vorgesehen ist
6. jemandes Gesellschaft nur Sg; das Zusammensein mit jemandem ≈ Umgang <jemandes Gesellschaft suchen, meiden>: Sie legt auf seine Gesellschaft keinen großen Wert
7. jemandem Gesellschaft leisten bei jemandem bleiben, damit er nicht allein ist
8. zur Gesellschaft nur aus Gründen der Geselligkeit od. weil man jemandem einen Gefallen tun will
|| ID meist Da bist du/befindest du dich in guter Gesellschaft da bist du nicht der einzige (der das sagt, denkt, tut o. Ä.)