Geschmacksnerv

Ge·schmạcks·nerv

 der <Geschmacksnervs, Geschmacksnerven> für die Geschmacksempfindung zuständiger Nerv

Nẹrv

[-f] der; -s, -en
1. eine Art Faser (1) im Körper, die die Informationen zwischen den einzelnen Teilen des Körpers und dem Gehirn leitet <den Nerv eines Zahnes abtöten, betäuben, ziehen>
|| K-: Nervenentzündung, Nervengift, Nervenschmerz, Nervenstrang, Nervensystem, Nervenzelle
|| -K: Geruchsnerv, Geschmacksnerv, Hörnerv, Sehnerv; Zahnnerv
2. nur Pl; die seelische Verfassung <gute, schlechte, schwache Nerven haben; Nerven aus Stahl, wie Drahtseile haben (= psychisch sehr belastbar sein); jemandes Nerven sind zum Zerreißen gespannt, halten etwas nicht aus, versagen; die Nerven behalten, verlieren; mit den Nerven herunter, am Ende, fertig sein>: Als Dompteur im Zirkus braucht man starke Nerven
|| K-: Nervenbelastung, Nervenkraft, Nervenprobe, Nervenzusammenbruch; nervenberuhigend, nervenschwach, nervenstark
|| ID jemandem auf die Nerven gehen/fallen; jemandem den (letzten) Nerv töten gespr; jemanden sehr stören ≈ jemandem lästig sein; einen empfindlichen Nerv treffen etwas tun od. sagen, was der Betroffene als schlimm empfindet; den Nerv haben + zu + Infinitiv gespr; so mutig/frech sein, etwas zu tun; meist Du hast (vielleicht) Nerven! gespr; verwendet, um auszudrücken, dass man das, was ein anderer tut od. sagt, als frech od. unverschämt betrachtet; Nerven zeigen die Konzentration, die Beherrschung od. die Kontrolle über sich selbst (allmählich) verlieren; jemandem gehen die Nerven durch jemand tut od. sagt etwas, das unvernünftig od. aggressiv ist
|| ► entnervt