Geschichtsbewusstsein

Ge·schịchts·be·wusst·sein

 das <Geschichtsbewusstseins> (kein Plur.) die Eigenschaft, dass man sich dessen bewusst ist, dass Menschen und ihr Leben immer Teil von geschichtlichen Prozessen bzw. der Geschichte2 sind

Be•wụsst•sein

das; -s; nur Sg
1. der Zustand, in dem jemand (physisch) dazu in der Lage ist, die eigene Existenz und seine Umwelt normal wahrzunehmen ↔ Bewusstlosigkeit <das Bewusstsein verlieren, wiedererlangen; wieder zu Bewusstsein kommen; bei/ohne Bewusstsein sein>: einen Verletzten durch künstliche Beatmung wieder zu Bewusstsein bringen; eine Operation bei vollem Bewusstsein erleben
2. der Zustand, in dem man sich einer Sache bewusst (3) ist und entsprechend handelt: Im vollen Bewusstsein seiner großen Verantwortung übernahm er die Leitung des Projekts; den Menschen die Folgen des Waldsterbens ins Bewusstsein bringen
|| -K: Pflichtbewusstsein, Schuldbewusstsein, Verantwortungsbewusstsein
3. Kollekt; die Ansichten und Überzeugungen eines Menschen (besonders im intellektuellen und ideologischen Bereich) <politisches, nationales, geschichtliches, religiöses, ästhetisches Bewusstsein>
|| K-: Bewusstseinsbildung
|| -K: Geschichtsbewusstsein, Klassenbewusstsein, Standesbewusstsein
4. Psych; die Fähigkeit, Vorgänge in seiner Umwelt durch den Verstand und die Sinne aufzunehmen und zu behalten
|| K-: Bewusstseinserweiterung, Bewusstseinsstörung, Bewusstseinstrübung, Bewusstseinsveränderung