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Gemeinschaftssinn |
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Ge·mein·schafts·sinn der <Gemeinschaftssinns (Gemeinschaftssinnes)> (kein Plur.) (≈ Gemeinschaftsgeist) Ge•mein•schaft die; -, -en 1. eine Gruppe von Menschen (od. Völkern), die etwas gemeinsam haben, durch das sie sich verbunden fühlen ≈ Gruppe <eine dörfliche, unzertrennliche, verschworene Gemeinschaft; jemanden in eine Gemeinschaft aufnehmen, Mitglied/Teil einer Gemeinschaft sein, jemanden aus einer Gemeinschaft ausschließen/ausstoßen>: Die Dorfbewohner bildeten eine verschworene Gemeinschaft || K-: Gemeinschaftsbesitz, Gemeinschaftsgeist, Gemeinschaftsleben, Gemeinschaftssinn || -K: Aktionsgemeinschaft, Arbeitsgemeinschaft, Christengemeinschaft, Dorfgemeinschaft, Sprachgemeinschaft 2. die organisierte Form einer Gemeinschaft (1) <eine kirchliche Gemeinschaft, die Europäische Gemeinschaft>: Er ist einer Gemeinschaft zur Wahrung der Menschenrechte beigetreten || -K: Forschungsgemeinschaft, Glaubensgemeinschaft, Interessengemeinschaft, Religionsgemeinschaft, Wirtschaftsgemeinschaft 3. das Zusammensein mit anderen Menschen, die Anwesenheit anderer Menschen ≈ Gesellschaft (6) <jemandes Gemeinschaft suchen>: sich nur in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten wohlfühlen || K-: Gemeinschaftserlebnis, Gemeinschaftsfahrt, Gemeinschaftsgrab, Gemeinschaftsraum, Gemeinschaftsunterkunft 4. meist in ehelicher/häuslicher Gemeinschaft mit jemandem leben als Ehepaar zusammenleben/mit jemandem zusammenleben, als wäre man mit ihm verheiratet 5. in Gemeinschaft mit jemandem/etwas in Zusammenarbeit mit jemandem/etwas: Diese Straße hat das Land Bremen in Gemeinschaft mit dem Bund gebaut || K-: Gemeinschaftsarbeit, Gemeinschaftsproduktion, Gemeinschaftssendung, Gemeinschaftswerk Sịnn der; -(e)s, -e 1. meist Pl; die Fähigkeit zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken und zu fühlen (1) und so die Umwelt wahrzunehmen <die fünf Sinne; etwas mit den Sinnen wahrnehmen> || K-: Sinneseindruck, Sinneserfahrung, Sinnesreiz, Sinnesschärfe, Sinnesstörung, Sinneswahrnehmung || -K: Gehörsinn, Geruchssinn, Geschmackssinn, Gesichtssinn, Gleichgewichtssinn, Orientierungssinn, Tastsinn 2. ein Sinn für etwas nur Sg; eine innere Beziehung zu etwas <keinen Sinn für etwas haben>: einen starken Sinn für Gerechtigkeit haben; viel Sinn fürs Ästhetische haben; Er hat keinen Sinn für Humor || -K: Familiensinn, Gemeinschaftssinn, Gerechtigkeitssinn, Geschäftssinn, Kunstsinn, Ordnungssinn, Realitätssinn, Schönheitssinn, Wirklichkeitssinn 3. nur Sg ≈ Bedeutung <der verborgene, tiefere, wahre Sinn von etwas; den Sinn einer Sache erfassen, ahnen, begreifen; etwas dem Sinn nach wiedergeben; (in etwas (Dat)) keinen Sinn erkennen können; etwas ergibt keinen Sinn> || K-: Sinngehalt || -K: Doppelsinn, Hintersinn, Nebensinn; Wortsinn 4. nur Sg; der Zweck, der Wert od. das Ziel von etwas <etwas hat viel, wenig, keinen Sinn; nach dem Sinn des Lebens fragen>: Es hat keinen Sinn, ihn zu kritisieren, er wird sich ja doch nicht bessern; Ich kann keinen Sinn darin sehen, Fenster zu bauen, die man nicht öffnen kann 5. der sechste/ein sechster Sinn ≈ Gespür, Instinkt (2) 6. etwas hat/macht Sinn gespr; etwas hat einen Nutzen od. einen Zweck ≈ etwas ist sinnvoll ↔ etwas ist sinnlos: Meiner Meinung nach hat es keinen Sinn, schon im Sommer die Kleidung für den Winter zu kaufen
|| ID seiner Sinne nicht mächtig sein geschr; die Dinge nicht mehr richtig wahrnehmen, weil man z. B. betrunken od. sehr müde ist; (nicht) bei Sinnen sein (nicht) klar denken können und entsprechend handeln; (wie) von Sinnen sein nicht mehr wissen, was man tut und sagt; jemandem schwinden die Sinne jemand wird ohnmächtig; in jemandes Sinn(e) handeln so handeln, wie es jemand anderer auch getan hätte; etwas ist (nicht) nach jemandes Sinn etwas ist (nicht) so, wie es jemand will; jemandem steht der Sinn (nicht) nach etwas jemand hat (keine) Lust auf etwas; jemand/etwas geht jemandem nicht mehr aus dem Sinn jemand muss immer wieder an jemanden/etwas denken; etwas im Sinn haben die Absicht haben, etwas zu tun ≈ etwas vorhaben; mit jemandem/etwas nichts im Sinn haben mit jemandem/etwas nichts zu tun haben wollen; etwas kommt jemandem in den Sinn jemand denkt an etwas (Ungewöhnliches): Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, den Chef zu fragen, ob er mit uns in die Kneipe mitgeht; ohne Sinn und Verstand ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll, nicht übertrieben, nicht schädlich o. Ä. ist; sich (Dat) jemanden/etwas aus dem Sinn schlagen gespr; die Hoffnung auf jemanden/etwas aufgeben; im wahrsten Sinn/Sinne des Wortes genau so, wie es jemand sagt: Er ist im wahrsten Sinn des Wortes geflogen (= man hat ihn buchstäblich rausgeschmissen); Das ist nicht im Sinne des Erfinders gespr hum; das ist nicht so, wie es beabsichtigt od. geplant war; In diesem Sinn(e) gespr; verwendet, um auf höfliche Weise ein Gespräch unter Freunden, guten Bekannten o. Ä. abzubrechen || NB: ↑ eng Übersetzungen
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