Doppelmoral

Dọp·pel·mo·ral

 die (kein Plur.) ein moralisches Doppelleben Die 68er haben die bürgerliche Moral als Doppelmoral beschimpft., Jemand, der vor anderen als Asket auftritt aber heimlich ausschweifend lebt, muss sich schon den Vorwurf der Doppelmoral gefallen lassen.

dọp•pelt

Adj
1. so, dass zweimal so viel von etwas vorhanden ist o. Ä. <die Menge, Ausgaben, Einnahmen>
2. < meist ein Cognac, ein Whisky> mit der zweifachen Menge wie üblich in einem Glas
3. doppelt so + Adj/Adv verwendet, um auszudrücken, dass etwas in wesentlich höherem Maße zutrifft als sonst od. als normal <doppelt so oft, groß, viel, schön>
4. pej; nicht ehrlich ≈ heuchlerisch < meist eine doppelte Moral, doppeltes Spiel mit jemandem treiben, mit doppelter Zunge sprechen>
|| K-: Doppelmoral
|| ID doppelt und dreifach gespr, oft pej; sehr od. übertrieben gründlich: Er erklärt dir alles immer doppelt und dreifach; doppelt gemoppelt gespr hum; verwendet, um auszudrücken, dass etwas unnötig zweimal gemacht, gesagt wurde: „Weißer Schimmel“ ist doppelt gemoppelt

Doppelmoral

(ˈdɔpəlmoraːl)
substantiv weiblich nur Singular
Doppelmoral
abwertend Haltung, bei der man das Verhalten anderer strenger beurteilt als das eigene Er bezichtigtre die Kirche der Heuchelei und Doppelmoral.
Übersetzungen

Doppelmoral

double standard