Bewegungsarmut

Be·we·gungs·ar·mut

 die (kein Plur.) der Zustand, dass jmd. zu wenig Bewegung2 hat Bewegungsarmut ist der Hauptgrund für ihr Übergewicht., Sitzen im Büro, Sitzen vor dem Fernseher – Viele Menschen leiden an Bewegungsarmut.

Be•we•gung

1 die; -, -en
1. das Bewegen1 (1) eines Körperteils <eine Bewegung mit dem Arm machen; eine weit ausladende, geschmeidige, heftige, ruckartige, unbeholfene, ungeschickte Bewegung>
|| -K: Armbewegung, Handbewegung, Körperbewegung
2. die Änderung der Position, Lage od. Stellung eines Körpers <eine Bewegung im Kreis>: die Bewegung des Zeigers einer Uhr, eines Planeten
|| -K: Aufwärtsbewegung, Rückwärtsbewegung, Vorwärtsbewegung; Kreisbewegung
3. nur Sg; das Sichbewegen (8) (um gesund und fit zu bleiben): Der Arzt hat ihr viel Bewegung empfohlen
|| K-: Bewegungsarmut, Bewegungsdrang, Bewegungstherapie
4. nur Sg, Phys; die Ortsveränderung eines Körpers in Bezug auf einen anderen Körper od. auf die Umgebung <etwas in Bewegung bringen, setzen, halten; etwas setzt sich, gerät, kommt, ist, bleibt in Bewegung>: Der Zug setzte sich in Bewegung
|| K-: Bewegungsenergie
5. nur Sg; eine starke gefühlsmäßige Reaktion auf etwas Positives od. Negatives <seine Bewegung (nicht) verbergen, zeigen (können, wollen)> ≈ Erregung: Der Angeklagte nahm das Urteil ohne sichtbare Bewegung auf
6. eine positive od. negative Entwicklung <eine rückläufige Bewegung; etwas kommt, gerät in Bewegung; etwas ist in Bewegung>: die Bewegungen des Dollarkurses
|| ID etwas kommt/gerät in Bewegung etwas beginnt sich zu ändern; Bewegung in etwas (Akk) bringen bewirken, dass sich etwas zu ändern beginnt (das sich lange Zeit nicht verändert hat); einiges in Bewegung setzen mit vielen Mitteln versuchen, sein Ziel (trotz Hindernissen) zu erreichen
|| zu
1. be•we•gungs•los Adj