Bauerndorf

Bau·ern·dorf

 das <Bauerndorfs (Bauerndorfes), Bauerndörfer> Dorf, in dem hauptsächlich Bauern leben

Dọrf

das; -(e)s, Dọ̈r•fer
1. ein (relativ kleiner Ort) auf dem Land mit wenigen Häusern, besonders Bauernhöfen ↔ Stadt <aus einem Dorf kommen, sein, auf dem Dorf aufwachsen, wohnen>: Er hat genug vom Stadtleben, er zieht jetzt aufs Dorf
|| K-: Dorfbewohner, Dorfgrenze, Dorfkirche, Dorfleute, Dorfpfarrer, Dorfplatz, Dorfschmied, Dorfschule, Dorfstraße, Dorfteich
|| -K: Bauerndorf, Bergdorf, Fischerdorf, Heimatdorf, Nachbardorf
2. gespr; die Menschen, die in einem bestimmten Dorf (1) wohnen: Das halbe/ganze Dorf war auf dem Fest
3. das olympische Dorf der Ort, in dem die Sportler bei einer Olympiade wohnen
|| ID meist Das sind für mich böhmische Dörfer gespr; das ist mir völlig unverständlich

Bau•er

1 der; -n/selten -s, -n
1. jemand, der auf dem Land wohnt und (als Beruf) Vieh hält od. züchtet und/od. Getreide, Kartoffeln usw anpflanzt ≈ Landwirt
|| K-: Bauerndorf, Bauernfamilie, Bauernhaus, Bauernjunge, Bauernknecht, Bauernmagd, Bauernsohn, Bauerntochter
|| -K: Bergbauer, Genossenschaftsbauer, Großbauer, Kleinbauer
|| NB: -bauer (2)
2. gespr pej; ein ungebildeter Mensch
3. eine der acht kleinsten Figuren einer Farbe im Schachspiel
|| ↑ Abb. unter Schachfiguren
|| ID Die dümmsten Bauern ernten/haben die größten Kartoffeln gespr; verwendet, wenn jemand Glück od. Erfolg hat, obwohl er es nicht verdient; Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht gespr; verwendet, wenn jemand prinzipiell Speisen/Getränke ablehnt od. nicht probiert, weil er sie nicht kennt
|| NB: der Bauer; den, dem, des Bauern