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übergehen |
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über·ge·hen <geht über, ging über, ist übergegangen> (ohne OBJ) 1. etwas geht in etwas Akk. über etwas verändert seinen Zustand in einen anderen Aggregatzustand übergehen 2. jmd. geht zu etwas Dat. über mit etwas aufhören und etwas Neues zu tun beginnen Das Thema ist abgeschlossen, wir können zum nächsten Punkt übergehen. 3. jmd. geht zu etwas Dat. über etwas verlassen, um zu etwas zu wechseln zum gegnerischen Lager/zu einer anderen Partei übergehen 4. etwas geht in etwas Akk. über etwas vermischt sich mit etwas, bis dass kein Unterschied mehr zu erkennen ist Am Horizont ging das Meer in den Himmel über., Das Rot geht allmählich in das Blau über. 5. etwas geht in jmds. Besitz über (geh.) etwas wird Eigentum von jmdm. oder einer Institution Die Felder gingen in den Besitz der Gemeinde über., Die bedeutende Sammlung des Verstorbenen ging in den Besitz des Museums über. über·ge·hen <übergehst, überging, hat übergangen> (mit OBJ) 1. jmd. übergeht etwas etwas (absichtlich) auslassen und nicht darauf eingehen Den nächsten Punkt auf der Tagesordnung können wir übergehen. 2. jmd. übergeht jmdn. (≈ ignorieren) jmdn. nicht beachten jemanden bei der Danksagung übergehen 3. jmd. übergeht jmdn. jmdn. bei etwas nicht in Erwägung ziehen Er fühlte sich bei der Beförderung übergangen. über•ge•hen1; ging über, ist übergegangen; [Vi] 1. zu etwas übergehen mit etwas aufhören und zu einem anderen Punkt o. Ä. kommen: zu einem anderen Thema übergehen; zur Tagesordnung übergehen 2. etwas geht in etwas (Akk) über etwas ändert allmählich seinen Zustand (und kommt in einen anderen): Beim Erhitzen geht Wasser in Dampf über 3. etwas geht in etwas (Akk) über etwas vermischt sich allmählich mit etwas, sodass es keine Grenze mehr gibt: Das Gelb geht in ein Orange über 4. etwas geht in jemandes Besitz über geschr; etwas wird jemandes Eigentum: Als der Vater starb, ging das Haus in den Besitz seines Sohnes über über•ge•hen2; überging, hat übergangen; [Vt] 1. jemanden übergehen jemanden (mit Absicht) nicht beachten ≈ unbeachtet lassen, ignorieren: Er hat mich auf der Party völlig übergangen, weil er immer noch beleidigt war 2. jemanden übergehen jemanden bei etwas nicht berücksichtigen <jemanden bei einer Gehaltserhöhung, im Testament übergehen; sich übergangen fühlen> 3. etwas übergehen etwas absichtlich nicht beachten ≈ über etwas hinweggehen <etwas mit Stillschweigen übergehen>: jemandes Einwände, Kritik einfach übergehen übergehen1 verb intransitive übergehen [ˈyːbɐgeːən] (Note: trennbar, unreg., Perfekt mit sein) 1 Gegenstand, Gebäude, ErbeBesitz eines anderen werden Das Haus ging von der Mutter auf die Tochter über. 2 beibehalten von nun an etw. anderes tun Die Post ist dazu übergegangen, nur noch einmal am Tag Pakete auszutragen. 3 in Gespräch, Sitzungdas Thema wechseln Genug davon, lasst uns zum nächsten Thema übergehen. 4 sich verwandeln nach und nach zu etw. anderem werden Der Schnee ging langsam in Regen über. übergehen2 verb transitive übergehen [yːbɐˈgeːən] (Note: untrennbar, unreg., kein -ge-)
1 ignorieren mit Absicht nicht wahrnehmen oder beachten Er hat meine Einwände einfach übergangen. 2 berücksichtigen nicht bei seinen Handlungen einbeziehen in jds Testament übergangen werden Frag ihn zuerst, sonst fühlt er sich übergangen. Thesaurus Übersetzungen übergehen transiri übergehen pasar übergehen passare übergehen preterir über+ge|hen1 vi sep irreg aux sein über|ge|hen2 ptp <übergạngen>
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